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Vom Transporter zum Van – Teil 10 Innenausbau

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Vom Transporter zum Van – Teil 10 Innenausbau

Es beginnt der für uns, spannendste Teil des Ausbaus Vom Transporter zum Van – Teil 10 Innenausbau, wir können uns nun am Bau von Schlafplatz, Küche und Wohnbereich machen. Und das auf einer Fläche die kleiner ist als unser derzeitiges Bett im Haus.

Möbelbau und eigener Anspruch

Der Bau von Möbeln ist komplett neu für uns.

Unser eigener Anspruch an den Möbelbau ist aber auch dass wir keine Metallwinkel verbauen wollen, sondern alles mit Dübel, Lamellos, Holzleim und Schrauben zusammenbauen möchten.
Die Hauptarbeiten sind nun Holz zurechtschneiden und lackieren. Deswegen geht es gefühlt nur langsam voran.

Der Rohbau

Die Grundlagen sind gelegt und die Planung wie es aussehen soll ist auch soweit fertig, zu mindestens im Kopf.
Aber, wir haben schon mal die erste Beleuchtung installiert!

Die Seiten sind jetzt fast komplett mit Pappelsperrholz und Filz verkleidet.
Die vielen Rundungen im Renault Trafic machen es nicht wirklich einfacher. Für einen nächsten Bus haben wir aber dann jede Menge Erfahrungen gesammelt.
Ein zentrales Element innerhalb von Nepomuk ist natürlich der Multifunktionsbereich Bett / Sitzecke. 🛌
Gut das wir nicht die größten sind und die endgültige Liegefläche von 175m x 120m für uns komplett ausreicht. 😄

  Stauraum

Ein wichtiger Teil im Van ist natürlich ausreichend Stauraum.
Der Platz unter dem Bett muss natürlich ebenfalls sinnvoll genutzt werden.

Wichtig dabei ist der feste Platz für eine Kiste Bier sowie Strom um diverse Akku’s zu laden.
Nicht zu vergessen.. der Brandschutz muss gewährleistet sein.

Den Platz über dem Fahrerraum gönnen wir eine schöne Klappe damit unser Gepäck nicht durch den Wohnraum purzelt.

Jeder Menge Stromkabeln und dem Anschluss eines Batteriecomputers von @Voltronic.

Ich weiß gar nicht wie viel Meter Kabel wir schon in Nepomuk rein gebaut haben, aber fertig sind wir in Sachen Strom immer noch nicht.

Es ist hoffentlich nicht alles Mist was wir machen, aber der Name unserer verwendeten Farbe sollte nicht Programm werden.

Kühlung

Da gut gekühltes Bier wichtig ist, muss die Kühlbox auch gut eingepackt, gesichert und leicht erreichbar sein.
Es war zwar teilweise ziemlich fummelig, aber wir haben es letztendlich doch geschafft unsere Kühlbox auf Auszüge zu setzen.
Jetzt noch ein schönes Kast’l drum rum und das ganze sieht dann hoffentlich besser aus.
Wie sehr wir doch bei unseren Zelttouren eine solche Kühlbox vermisst haben.
Und Platz für eine Schublade sowie Lichtschalter und Steckdosen war auch noch da.

Die Küche

Ein zentraler Punkt in einem Wohnmobil ist natürlich die Küchenzeile damit man auch die Möglichkeit hat sich unterwegs zu verpflegen. Eine Kochgelegenheit ist aber ebenfalls notwendig um  die Umschreibung von einem Transporter LKW zu einem Wohnmobil zu bekommen.

Neben dem Möbelbau sind hier aber noch Kenntnisse in Sachen Wasser Ver- und Entsorgung von Nöten sowie, wenn man keine Gasleitungen im Van verlegen möchte sondern auf Induktion geht, auch in Sachen Elektroinstallation. Wir haben uns eben für ein Einzel Induktionsfeld entschlossen und das ganze dann in die Arbeitsplatte integriert.

Zur Frischwasserversorgung dient uns ein 15 l Kunststoffkanister und für das Abwasser ein 20 l Kanister. Der Einbau von Spülbecken, Wasserhahn und Abfluss war auch nicht sonderlich problematisch und hat sich bis dato gut bewährt. Die Menge an Wasser reicht auch aus um 3 Tage Autark unterwegs zu sein.

Die Arbeitsplatten wurden mit Wachsöl behandelt und das Finish schmiegt sich sehr angenehm in den Aufbau der Einrichtung ein.

Hier mal ein paar Bilder vom Ausbau der Küchenzeile

    

Das Finish

Um Nepomuk so weit zu bringen dass wir, für unsere Verhältnisse schon sehr Luxuriös, Urlaub machen können, wurden noch ein paar Ablagefächer und Regale gebaut.

Obwohl wir jetzt schon sehr zufrieden sind mit dem Ausbau denken wir nicht dass das Ende schon erreicht ist. der Ausbau geht bald weiter.
Da wir zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von diesem Post schon Touren mit Nepomuk unternommen haben, können wir definitiv schon mal ein eine erstes Fazit ziehen.

Was gefällt uns gut:

  • Die Aufteilung
  • Der vorhandene Stauraum
  • Das Design
  • Die Fenster
  • Die Heizung
  • Das Radio und die Lautsprecher
  • Die Kühlbox

Was hätten wir bis dato anders gemacht:

  • Im Bereich der Liegefläche kein Fenster eingebaut. Im Winter ist es da am Fenster sehr kalt.
  • Wir hätten ein Dachfenster einbauen sollen
  • Der Bus müsste grösser sein um eine Toilette einbauen zu können. Wir haben nun einen Notbehelf den wir euch bei Gelegenheit vorstellen werden

 

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