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Grand Tour Of Switzerland (GTOS) – Epilog

Grand Tour Of Switzerland (GTOS) – Epilog

Meine erste große Tour die ich nicht auf einer Honda, sondern auf einer englischen Raubkatze verbracht habe.
Nun sitze ich hier und denke über die Tour, die Planung und die Zeit, die seitdem vergangen ist nach. Früher habe ich während den Touren jeden Abend aufgeschrieben was wir den tag über erlebt haben, was lustig war, was nicht lustig war und was absolut erwähnt werden muss. Auf dieser Tour habe ich jeden Abend einen kleinen Eintrag über mein Smartphone auf Facebook erstellt. Es ist irgendwie nicht das gleiche und ehrlich gesagt vermisse ich meine Handgeschriebenen Notizen. 

Monate sind vergangen in denen wir die Reise planten. Welche zusätzlichen Strecken wollen wir noch fahren? Was sind Highlights die wir sehen und erleben wollen? Reicht denn die Zeit aus um all das zu schaffen, und wann treffen wir meine lieben Kollegen in der Schweiz?

1600 km ist die Kernroute der Grand Tour of Switzerland (GTOS) lang. Wir haben insgesamt 3500 km geplant, da wir noch den ein oder anderen Abstecher in Gebiete machen, die nicht direkter Bestandteil der GTOS sind aber teilweise definitiv Sehenswert sind und zu jeder Tour in der Schweiz mit angedacht werden sollten. Nur um einige zu nennen stehen stellvertretend das Arosatal, das Valle Maggia oder aber der Nufenenpass.

Das ist aber ebenso toll wie auch verwunderlich, da wir eigentlich nur eine Hälfte der GTOS fahren und nicht die gesamte Route. Man muss sich ja noch was für die nächsten Jahre aufheben.

Drei Tage sind wir schon unterwegs um unsere Grand Tour of Switzerland zu erleben. Drei Tage die wir zum einen damit verbringen uns an den Startpunkt zu bringen. Aber auch damit runter zu fahren vom Alltagsstress.

Die Anreise führt uns über die Schwäbische Alp zum Bodensee. Eine Zwischenübernachtung auf dem Campingplatz Aichelberg (camping-aichelberg.de) und der Besuch vom berühmten Blautopf in Blaubeuren lassen die Anreise kurzweilig werden. Der Weg ist das Ziel.

Am Sonntag wollen wir uns mit Sonja und Joschi treffen, die uns an den ersten Tagen der Grand Tour begleiten werden.

Unser Treffpunkt sollte der Campingplatz „Park-Camping Lindau am See“ ( park-camping.de ) sein. Mit der Hoffnung für ein Zelt und zwei Motorrädern nebst Besatzung noch einen Platz zu finden, hatten wir die Rechnung ohne das lange Wochenende gemacht, denn der Platz war hoffnungslos überfüllt. Soll ja nicht heißen dass wir nicht vorgewarnt waren, denn Dirk war gerade mal zwei Tage vor uns auf dem Weg nach Marokko auf diesem Platz und hat uns schon per Whats App die Information gegeben dass es eng werden kann.

Eine Alternative war jedoch schnell gefunden indem wir einfach ein paar Kilometer weiter fahren zum Seecamping Bregenz (seecamping.at). Die werben damit dass man hier immer einen Platz bekommt. Und wir haben einen bekommen. Und der Platz ist gar nicht mal so schlecht.

Nachdem unser Zelt für die nächsten drei Tage aufgebaut ist genießen wir unser Tages-Abschluss-Bier direkt am Strand des Bodensee’s mit einem wunderschönen Sonnenuntergang.

Die nächsten Tage, während wir warten, sitzen wir jedoch nicht untätig am See, sondern erkunden die Umgebung. Eine Strecke war uns besonders wichtig zu fahren, da wir die beim letzten male nur bei Nebel und Regen erlebt haben, die Silvretta Hochalpenstrasse. So haben wir eine kleine Runde über Furkajoch und Faschinajoch zur Silvretta Hochalpenstraße  und über den Arlbergpass und Hochtannbergpass gedreht, bevor wir unser Zwischenlager am Bodensee wieder erreicht haben. Unsere neuen Anzüge von Dane haben sich bei Temperaturen von 15 – 28 °C bewehrt. 

Eine schöne Einstimmung für das was uns die nächsten Wochen erwarten wird die nur dadurch getrübt wird dass mich auf der Runde eine Wespe in den Hals gestochen hat. Ich bin zwar froh dass ich keine allergische Reaktion bekomme, aber ärgern tut mich der Stich auch noch die nächsten Tage..

Am Sonntagnachmittag erreichen Sonja und Joschi uns auf dem Campingplatz und endlich ist die Truppe komplett! Ein netter Abend am See stimmt uns ein auf das kommende. Vor uns liegen 14 Tage Schweiz vom feinsten.

Ach ja, bevor ich es vergesse.

Wir lernen ja immer von den anderen und deren Erfahrungen mit Ausrüstungsgegenständen, so hatten wir die Möglichkeit dass Sonja und Joschi uns die neue Trinkblase der Firma Tagvo vorstellen die sich, dadurch dass sie eine große Öffnung hat, hervorragend reinigen lässt und trotzdem so fest verschlossen werden kann dass sie es locker aushält wenn sich jemand auf die gefüllte Trinkblase stellt.

Tja, was soll ich sagen. Joschi sollte es wohl nicht sein. Denn als Joschi sich drauf stellt bin ich unmittelbar danach klatschnass.

Aber bevor wir schlecht über die Trinkblase reden. Sie war nur falsch zusammengebaut worden. Sie hält tatsächlich dicht und wir haben sie uns ebenfalls bestellt

(https://www.amazon.de/gp/product/B01N5XUFII/ref=oh_aui_detailpage_o05_s00?ie=UTF8&psc=1 )

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4 thoughts on “Grand Tour Of Switzerland (GTOS) – Epilog

  1. Hallo Tina, hallo Oliver,
    schöner Beitrag, schöne TagesTour!
    Wir waren 2014 in einer FeWo nahe Lindau und haben von dort diverse Tagestouren gemacht; u.a. auch in diese Gegend. Damals noch im Soziusbetrieb haben wir die großen Pässe und Fernstraßen gemieden. Eine Tour führte uns auch am südlichen Bodensee entlang über den Pfänder und Dornbirn zur Rappenlochschlucht und nach Ebnit. Wir sind dann nicht ganz so weit nach Süden sondern über Hilkat via Riedbergpass ins Allgäu. Ich erinnere mich noch gut an mein Bad im großen Alpsee – und Chris sagte noch: Das machst Du alleine! Kurz danach kam die Schnappatmung.
    Achjeh – schöne Erinnerungen, die Ihr mit Eurem Bericht wieder hochbringt!

    1. 🙂 Irgendwie kann ich die Schnappatmung nachvollziehen!

      Es freut uns sehr dass der Bericht euch gefällt und das Fernweh etwas schürrt… egal ob zu bereits gefahrenem oder zu neuen Zielen!

      vg

      Oliver

  2. Hallo Oliver, hallo Tina,

    sehr schön geschrieben, macht echt Spaß bei euch zu lesen.
    Und wenn ihr das nächste Mal am B`see seid … BITTE MELDEN !!

    Liebe Grüße von Claudia & KAWA

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